Ahhhhrrrrggggg….
So ,15/05/2011Gestern auf Schalke: Oldie-Marathon, 8 Stunden…. Eigentlich hatte ich mich schon seit Dezember drauf gefreut, mit ein paar Freunden mal so richtig abzufeiern.
Auf dem Weg mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Veranstaltung war auch noch alles gut. Dank des Bruders gab es ein paar Schnäppschen zum “vorglühen” (so heißt dat glaub ich heute hihi). Das Wetter hat prima mitgespielt und bis auf eine 10minütige Verspätung der Regionalbahn…. alles gut soweit….
Am Ort den Geschehens angekommen, waren alle sehr entspannt und außer, dat et auf Schalke wie immer nur diese blöden Knappenkarten als Bezahlmittel zu erstehen gab, hatte keiner wat zum meckern.
Dann nahm das Schicksal seinen Lauf. Ich höre gerne Musik, ich höre gerne Oldies und bin auch ziemlich schmerzfrei, wenn die Akkustik mal nicht so stimmig ist, wie sie eigentlich sein sollte. Dass die Akkustik “auf Schalke” zu wünschen übrig lässt, wusste ich von früheren Veranstaltungen. Bei der Menge an Künstlern ist es wahrscheinlich auch ein ziemliches Problem, alles wieder neu auszurichten. Aber so schlecht hätte ich mir das nicht vorgestellt. Da war man teilweise versucht, sich die Ohren zuzuhalten
Rückkopplungen, die Instrumente nicht richtig justiert (heißt das so?), die zum Vortrag gebrachten Lieder konnte man teilweise nur an der Melodie erkennen, die Sänger/innen nicht verstehen… oder die Instrumenten gingen einfach nicht…. die Pausen waren zu lang, die Pausenmusik viel zu leise… Kam endlich mal Stimmung auf, war nach 4 Stücken wieder alles vorbei (denn mehr durfte teilweise nicht zu Gehör gebracht werden, außer S. Stevens, der durfte als einziger (glaub ich) länger). Sweet durfte keine Zugabe geben
das war der einzige Act wo wirklich (fast alle) begeistert mitgerockt haben.
Das Dach der Arena ist noch vom Winterschaden halboffen. Es zog wie Hechtsuppe, viele waren total durchgefroren (es gab halt auch nicht allzuviel, wo man sich hätte warmtanzen können). Ich hab teilweise dann mitgeklatscht, damit meine Hände warm wurden
…. Man hätte dies als Halb-Open-Air-Veranstaltungen deklarieren müssen, dann hätte man sich vielleicht ein bissken wärmer angezogen oder ne Decke mitgebracht oder so…….
Ein Teil des Freundeskreises ist dann auch schon nach der Hälfte der Veranstaltungen gegangen und man konnte gut beobachten, wie die Halle sich nach und nach leerte. Meinem Bruder zuliebe sind wir fast bis zum Schluss geblieben. Er wollte doch soooo gerne Slade sehen. Als die dann ziemlich zum Schluss (oder am Schluss?) kamen, ist mein Bruder aber dann auch mit hängenden Schultern enttäuscht dem Ausgang zugestrebt.
Die Rückfahrt war dann (bis auf die obligatorischen 10 Minuten Verspätung der Regionalbahn) wieder entspannt und vor allem: warm ![]()
Fazit: näxtes Mal, wenn ich Oldies gucken und hören will, geh ich wieder in die Grugahalle. Da isset warm, ich kann mit Euros bezahlen, die einzelnen Bands dürfen auch mal ne Zugabe geben und die Akkustik ist um Längen erträglicher…..





