Verschwundene Tasse, heißes Bier, Bademäntel und Schlafanzüge
Do ,20/12/2007Manchmal ist das Leben ja eher eintönig, manche sagen auch langweilig dazu. Heute war mein erster Ferientag und der war alles andere als eintönig oder gar langweilig. Ich hab mal wieder voll am gesellschaftlichen Leben teilgenommen *grins*
Ich fang mal von vorne an:
Anfang der Woche verschwand meine Tasse. Nicht irgendeine Tasse, sondern eine meiner Lieblingsbürotassen (ich hab 3 Lieblingsbürotassen). Normalerweise spül ich die Tassen mittags, bevor ich gehe, von Hand. Montagmittag aber hatte ich keine Zeit mehr. Ich schaute in die Spülmaschine und siehe da: voll! Die ist oft voll, ohne das jemand auf die Idee kommt, dat Teil mal anzuschmeißen (aber wem erzähl ich dat). Ich also meine Tasse dazugestellt, son Tabdingen hineingeben, die Spülmaschine angemacht und frohen Mutes ab nach Hause. Am nächsten Morgen war die Maschine ausgeräumt (brav
)… und ich machte mich auf die Suche nach meiner Tasse…. vergeblich. Da ich dazu neige, morgens mit der Kaffeetasse auch schonmal andere Büros auf ein Schwätzchen aufzusuchen, bin ich erstmal alle Möglichkeiten abgelaufen… aber nix. Dass ich die Tasse Tags zuvor in die Spülmaschine gestellt hatte, hab ich nicht geträumt.
Guter Rat war teuer: Entweder hat der Spülmaschninenausräumer die Gute zerdeppert
oder jemand meinte, es wär doch mal schick, die auch mal zu benutzen. Ich hoffte natürlich auf letzteres. Ich hab ich ein nettes Plakat entworfen und dasselbe in der Küche ausgehängt: Tasse entlaufen. Falls sie jemanden über den Weg läuft, einfangen und in der Küche auf der 2. Etage einsperren oder nach meiner Dienstzeit in meinem Büro auf den Schreibtisch stellen. Das Motiv der Tasse hatte ich zum Glück im Internet gefunden, also gabs noch ein hübsches Bild dazu. Und nun war abwarten angesagt. Gestern musste ich migränebedingt zu Hause bleiben und heute morgen: Ein seeliges Lächeln breitete sich auf meinem Gesicht aus:
Ich werd in Zukunft meine Tassen nicht mehr in die Hand der Spülmaschine geben. Heute hab ich sie bewusst nach altertümlicher Art gespült und vorsichtig in meinen büroeigenen Geschirrschrank gestellt……
Zuhause hab ich dann erstmal ne Einkaufsliste fürs Weihnachtsessen geschrieben und da ich sonst nix zu tun hatte, hab ich mein Nachmittagsschläfchen genossen. Um 17.00 Uhr geht das Telefon und die Lieblingsbuckelige* fragt: “Sollnmer Kirschbier?” (weiterlesen…)




