Außengastronomie….
So ,01/05/2011… find ich toll. Besonders schön isset, auf der Rüttenscheider Straße. Da haben ganz viele den “Stuhl rausgestellt”. Was besonders schön ist: Da gibts einfach auch mal nur einen Tisch vor einem Mäuerchen. Das sieht total unkompliziert aus und macht Lust, sich da mal hinzusetzen. Oder eine Bank an der Hauswand mit kleinen Tischen davor. Da sitzen dann meist gutgelaunte Menschen, schlürfen ihren Kaffee und scheinen einfach zufrieden mit sich und der Welt.
Natürlich muss das alles auch genehmigt sein. Muss ja alles seine Ordnung haben und jeder, der mit Kinderwagen, Rollstuhl, Rolli oder mit Hund und Kegel unterwegs ist, muss Platz haben, barrierefrei von A nach B zu kommen. Denke, dass auch jedem Gastronom so eine Genehmigung von der Stadt vorliegt.
Ich finde die Atmosphäre genial. Ich habe mich persönlich noch nicht darüber aufregen müssen, dass da ein Stuhl oder Tisch steht, wo ich gerade her will.
Warum der Bezirksbürgermeister sich drüber uffrecht und jeden Tisch und Stuhl zum “Stadtteilfeind Nummer 1″ macht, kann ich nicht nachvollziehen. Eins seiner Argumente, dass die Einwohner Rüttenscheids das nicht wollen, wird damit begründet, es “…wollen auch viele am CO2-Ausstoß sparen und sitzen im Billigflieger” (aus WAZ vom 30.4.2011) …
Ich als begeisterte Rüttenscheiderin finde: Gastronomen holt die Stühle und Tische raus, wenns die zwischenmenschliche Harmonie nicht stört. Und Leute: habt ne schöne Zeit ![]()

